Coca-Cola kills
Rundreise von Carlos Olaya und Julio Lopez von der kolumbianischen
Gewerkschaft Sinaltrainal
Termine:
10. /11.11.06 – Stuttgart: Studientag der Ökumenischen Initiative
Mittelamerika
13.11.06 – Düsseldorf: 19.30 Uhr (DGB-Haus – Friedrich-Ebert Str. 34-38)
14.11.06 – Köln: 19.00 Uhr (Informations-Cafe-International ICI /
UniMensa, Zülpicher Straße)
15.11.06 – Wuppertal: 19.00 Uhr (Alte Feuerwache / Gathe 6)
15.11.06 – Bochum: 19.30 Uhr (Bahnhof Langendreer, Raum 6)
16.11.06 – Mönchengladbach: 20.00 Uhr (EINE-WELT-Informationszentrum,
Erzbergerstr. 84)
16.11.06 – Osnabrück: 19.00 Uhr (Universität Osnabrück)
17.11.06 – Duisburg (Universität Duisburg)
17.11.06 – Oberhausen: 19.00 Uhr (Friedenskonferenz)
20.11.06 – Magdeburg: 18.00 Uhr (BUND-Gebaüde, Olvenstädterstr.10)
21.11.06 – Münster: 20.30 Uhr (Interkulturelles Zentrum Don Quijote,
Scharnhorststr. 57)
21.11.06 - Frankfurt/Oder: 16.00 Uhr (Europa Universität - Viadrina
Infoveranstaltung, Audi Max (AM)
Raum 03, Logenstr. 2) und 20.30 (Mikado, Franz-Mehring-Str. 20)
22.11.06 – Hamburg: 19.00 Uhr (T-Stube - Pferdestall, Allendeplatz 1,
1.Stock)
22.11.06 – Jena: 19.00 Uhr (Friedrich-Schiller Universität, Hörsaal 5,
Ernst-Abel-Platz/Carl-Zeiss-Str. 3)
23.11.06 – Potsdam
24.11.06 – Göttingen
24.11.06 – Berlin: 19.00 Uhr
(IG-Metall Haus, Alte Jakobstr. 149, Nähe U-Bhf. Hallesches Tor)
Hintergrund
1996 erschossen Paramilitärs den Gewerkschaftsführer Isidro Segundo Gil
auf dem Werksgelände des Coca-Cola Abfüllers in dem kolumbianischen
Städtchen Carepa. Kurz darauf brannten sie den Sitz der örtlichen
Gewerkschaft nieder und zwangen die Belegschaft zum Austritt aus der
Gewerkschaft Sinaltrainal. Seither hat es weitere acht Morde an bei
Coca-Cola beschäftigten GewerkschafterInnen gegeben, zuletzt 2002.
Im Kontext der mörderischen Gewalt senkte Coca-Cola die Löhne auf ein
Drittel, die wenigsten Beschäftigten besitzen noch feste Arbeitsverträge.
Dies wäre gegen starke kämpferische Gewerkschaften nicht möglich gewesen.
Forderungen nach Aufklärung der Morde, nach öffentlicher Verurteilung der
Paramilitärs, nach Widereinstellung geflohener ArbeiterInnen und nach
Entschädigung der Opfer werden seit Jahren abgeschmettert. Stattdessen
wurde Sinaltrainal mit Verleumdungsklagen und Terrorismusvorwürfen
überzogen.
Coca-Cola Kolumbien ist nur ein, wenn auch brutales, Beispiel für die
globale Durchsetzung prekärer Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse.
Gegen diese neoliberale Dynamik richtet sich die internationale Kampagne
gegen Coca-Cola. + Forderungen an Coca-Cola: Öffentlichtliche
Distanzierung von den Aktionen der Paramilitärs gegen die Gewerkschaft
Sinaltrainal + Klagen gegen Sinaltrainal zurückzuziehen + direkt mit
Sinaltrainal verhandeln + Entschädigungszahlungen zu leisten + Menschen-
und Arbeitsrechte weltweit zu achten. + Vor ein paar Jahren startete
Sinaltrainal eine weltweite Boykottkampagne gegen Coca-Cola. In den
letzten Monaten legten in den USA, Kanada, Großbritannien und Irland über
20 Universitäten aufgrund der Vorwürfe ihre Verträge mit Coca-Cola auf
Eis. In Italien schloss sich der Gemeinderat von Turin, Standort der von
Coca-Cola gesponserten Olympischen Winterspiele, dem Boykott an.
Die internationale Kampagne gegen Coca-Cola hat während der Fußball-WM
bundesweit Aufmerksamkeit gewonnen, die Studierendenparlamente der Uni
Köln und der Universität der Künste Berlin haben einen Boykott von
Coca-Cola Getränken in Mensen und Cafeterien beschlossen. In Bonn und
Wuppertal haben sich die Studierendenvertretungen der Boykottbewegung
angeschlossen. Die Gewerkschaft Verdi hatte sich bereits 2003 dem Boykott
angeschlossen.
Ziel der Rundreise
Coca-Cola ließ extra einen Pressesprecher aus Atlanta für eine
Veranstaltung in der UdK Berlin einfliegen, um die Konzernpolitik schön zu
reden. Deshalb haben wir zwei Vertreter der kolumbianischen Gewerkschaft
Sinaltrainal eingeladen, um über den aktuellen Stand der internationalen
Kampagne und über die Situation in Kolumbien zu informieren. Gemeinsam mit
den beiden Gewerkschaftern werden wir über Möglichkeiten diskutieren, die
Kampagne in Deutschland weiter zu stärken.
Weitere Informationen:
www.kolumbienkampagne.de und www.killercoke.org
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PROECA- KolumbienRhein
Profesionales & Estudiantes Colombianos en Alemania
www.proeca.blogspot.com
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Nodo KolumbienRhein
Alemania
Somos una Comunidad transnacional de Profesionales & Estudiantes enfocada a crear espacios de reflexión y acción acerca de Colombia, creando espacios que permitan realizar actividades de tipo académico, profesional, cultural y social con aporte al desarrollo del pais.
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